KI-Modelle können inzwischen Gold bei der Internationalen Mathematikolympiade gewinnen, doch Stanfords AI Index 2026 zeigt, dass sie an einer Aufgabe scheitern, die die meisten Kinder früh beherrschen. Bei den 180 Zifferblatt-Designs und 720 Fragen von ClockBench las das beste Modell, GPT-5.4 High, analoge Uhren nur in 50,6 % der Fälle korrekt ab, gegenüber 90,1 % bei Menschen
Geprüft 2026-09-08
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- KI-Spitzenmodelle holen bei Benchmarks, die ihnen eigentlich widerstehen sollen, schnell auf. Vor einem Jahr erzielten sie bei Humanity's Last Exam, einem 2.700 Fragen umfassenden Test, der für KI schwer und für menschliche Experten günstig konzipiert ist, noch unter 10 %. Inzwischen erreicht die Genauigkeit 38,3 % bei Humanity's Last Exam, gegenüber unter 10 % ein Jahr zuvor
- KI-Agenten, die OSWorlds reale Computeraufgaben unter Ubuntu, Windows und macOS lösen sollen – Dateioperationen, Multi-App-Workflows – kamen historisch nur auf 1 bis 12 Prozent Erfolg. Laut Stanfords AI Index 2026 erreicht das beste Modell, Claude Opus 4.5, nun 66,3 % Genauigkeit, nur 6 Prozentpunkte hinter der menschlichen Basislinie von 72,35 % 66,3 % Genauigkeit im OSWorld-Benchmark für reale Computeraufgaben
- SWE-bench Verified gibt einem KI-Modell ein echtes GitHub-Issue und eine Codebasis und prüft, ob der geschriebene Patch den Fehler tatsächlich behebt. Stanfords AI Index 2026 berichtet, dass das führende Modell, Claude 4.5 Opus im High-Reasoning-Modus, bereits etwa 76,8 % der Benchmark-Probleme gelöst hatte (Stand Februar 2026)